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Exkursion 10./11.11.2018

Gedenkfeier Les Eparges / Verdun

100 Jahre Waffenstillstand – 11.November 2018

Einhundert Jahre ist es nun her, dass der Waffenstillstand am 11.November 1918 um 11.00 Uhr ein über vierjähriges Gemetzel und Blutvergiessen in Europa, die Ursache für millionenfaches Leid auf den Schlachtfeldern und in der Heimat der eingesetzten Soldaten, beendete.

Grund genug, das in würdevollem Rahmen zu feiern.
Für uns als DFFV eV war es eine besondere Ehre, bei diesen Veranstaltungen mitwirken zu können.

So hatten wir durch Vermittlung unseres Freundes Serge Tourovsky schon am Vorabend, am Samstag, 10.November, die gerne genutzte Gelegenheit, auf Einladung von Madame Pierson (der Vorsitzenden der Association L´Eparges) an der dortigen Gedenkveranstaltung teilzunehmen.

Wir - das heisst 16 (!) Mitglieder der DFFV – trafen uns um 19.00 Uhr in Les Eparges, wo gegen 20.00 Uhr die Flamme vom Grab des unbekannten Soldaten eintraf. Nach dem Entzünden der Fackeln zogen mehrere hundert Teilnehmer im Fackelmarsch zum entsprechend geschmückten und illuminierten Friedhof „Le Trottoir“, ca 1,5 km von Les Eparges entfernt.

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Bei der dortigen Zeremonie waren neben der die Gefallenen beider Seiten ehrenden Ansprachen besonders die (trotz widriger Witterungsbedingungen) von Myriam Lebon in ihrem glockenreinen Sopran vorgetragenen Nationalhymnen beider Völker beeindruckend.

Nach Rückkehr in Les Eparges nahmen wir in der dortigen Kirche St.Martin (die übrigens in einer Seitenkapelle über eine beachtliche Sammlung von Gedenktafeln verfügt) an einem Konzert des Landolfi-Quartetts (Saarbrücken) sowie des Violonisten Walter Glössner teil.

Zu Gehör gebracht wurden Werke von Debussy und Mozart, umrahmt von Wortvorträgen. Diese wurden gestaltet von Mitgliedern der „Horizons 14-18“ und der „DSM 1918“ (beides Reenactment-Gruppen der beiden Nationen) sowie natürlich unserem Freund Dr. Hagen Reichert.

Der Vortrag eines deutschen Gedichts über die Combres-Höhe (aus einem Feldpostbrief stammend), das im Anschluss ins Französische übersetzt wurde, war hierbei ebenso bewegend wie der Feldpostbrief eines jungen französischen Soldaten, der ebenso in beiden Sprachen vorgetragen wurde.

Nicht unerwähnt bleiben darf in diesem Zusammenhang auch die flammende Europarede von Staatssekretär Roland Theis, der in eindrücklicher Weise die friedensstiftende Bedeutung des „europäischen Gedankens“ deutlich machte.

Der anschliessende Ausklang bei „vin chaud“ im Festsaal von Les Eparges war geprägt von einer Vielzahl guter Gespräche über alle Ländergrenzen und Sprachbarrieren hinweg, einer freundschaftlichen Atmosphäre, umrahmt von der Fotoausstellung „Les Eparges während des Krieges“, und der Idee, dass DFFV eV und Association L´Epages in der Zukunft häufigeren Austausch treiben sollten.

Der Sonntag, 11.November 2018 begann um 9.00 Uhr mit einer Gedenkfeier am Fort Douaumont, dem sich um 10.30 Uhr ein Festgottesdienst in der Kathedrale von Verdun anschloss.
Diesen zelebrierte der Bischof von Verdun unter Einbindung all seiner Chorherren, umrahmt von sehr bewegenden Orgelklängen und Chorgesang.
Die Kathedrale war hierbei bis auf den letzten Platz gefüllt (unter anderem von 10 Mitgliedern unseres Vereins  ). Im Anschluss erfolgte unter dem Geläut aller Glocken des Maasgebiets zur Feier des Waffenstillstandes die Zusammenkunft am Siegesdenkmal in Verdun, von wo die Flamme vom „Grab des unbekannten Soldaten“ zum bekannten „Monument aux morts et aux enfants de Verdun“ getragen wurde.

Dort hatte sich eine grosse Zahl von militärischen und zivilen Würdenträgern unter grosser Anteilnahme der Bevölkerung versammelt (der Platz selbst, die Maasbrücke, sowie die beiden Uferpomenaden waren so voll, dass ein Umfallen schlicht unmöglich gewesen wäre).

Auch gelegentliche, teils heftige, Regengüsse konnten die grosse Zahl von Menschen nicht davon abhalten den Klängen der angetretenen Musikzüge sowie den Ansprachen, ja, den flammenden Friedensappellen der Redner aus regionaler und überregionaler Politik zu zuhören.

Im Anschluss wurden im Rahmen der Feierlichkeit zwanzig Kränze niedergelegt, darunter auch durch eine Delegation von 4 Mitgliedern der DFFV eV (wir waren durch die Stadt Verdun im Vorfeld ausdrücklich hierum gebeten worden – eine Bitte, der wir selbstverständlich gerne nachkamen ! ).
Unser Bukett liegt übrigens unmittelbar neben dem Kranz der „Ceux de Verdun“, ein besserer Platz hätte sich schwerlich finden lassen.

Im Anschluss an diese Feier erfolgte ein gemeinsamer Marsch der geladenen Gäste (wozu auch wir gehörten) zu einem Empfang in der Mairie von Verdun.

Das abendliche deutsch-französische Konzert in der Kathedrale von Verdun, anlässlich dessen das Requiem von Mozart sowie das Requiem von Saint-Saens zu Gehör gebracht wurden, stellte einen ebenso vielbeachteten (Übertragung auf ARTE) wie würdigen Abschluss dieses Gedenkwochenendes dar.



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Rückblick auf die Gedenkfeier Les Eparges / Verdun
Rückblick auf die Gedenkfeier Les Eparges / Verdun

Exkursion 08.09.2018

100 Jahre Maas-Argonnen-Offensive: Amerikanische und deutsche Spuren im Argonner Wald

Den 100. Jahrestag der Maas-Argonnen-Offensive von 1918 nahm die Fachgruppe Westufer der DFFV zum Anlass, diesem Ereignis mit einer „tri-national“ geführten Exkursion zu gedenken. Unter Leitung der Guides Dr. Hagen Reichert (D), Trent Fox (USA) und Serge Tourovsky (F) folgten die Teilnehmer den Spuren dieser Großoffensive von den Ausgangsstellungen bei Avocourt aus in die nördlichen Argonnen.

Nach Begrüßung der Teilnehmer in der Kirche von Avocourt und einer thematischen Einführung ging es zunächst nach Cheppy zum Missouri-Kansas-Monument. Hier steuerte Trent Fox höchst interessante Details zum Schicksal des im Zweiten Weltkrieg berühmt gewordenen George Patton bei, der am 26. September 1918 in der unmittelbaren Umgebung des Denkmals schwer verwundet wurde.

Nächste Station war das eindrucksvolle Pennsylvania Monument in Varennes, das den Gefallenen der „Iron Division“ gewidmet ist. Am gleichen Ort, nur wenige Meter von diesem Denkmal entfernt, war 1791 die Festnahme des französischen Königs Louis XIV. und seiner Familie erfolgt, woran Dr. Reichert an Ort und Stelle im Bereich des Tour d´Horlogue erinnerte.

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Sodann setzte sich die Karawane in Richtung Châtel-Chéhéry in Bewegung. Hier erläuterte Trent Fox die in Amerika berühmten Heldentaten des Sergeant Alvin York. Dr. Reichert beleuchtete ein Schicksal der deutschen Seite, in Erinnerung an den in diesem Gefecht gefallenen württembergischen Leutnant Fritz Endriß.

Nach einer Mittagspause bei schönstem Spätsommerwetter an einer Station des Alvin-York-Trails wurde dann die von den Deutschen „Schöne Aussicht“ genannte Höhe 180 bei Cornay (La Croix de Bayle) angesteuert, wo man von hoher Warte das Schlachtfeld im Aire-Tal und benachbarte Brennpunkte, wie den Montrebeau und die Butte de Montfaucon betrachten konnte.

Im Ort Montfaucon versammelte man sich nach dieser kleinen Wanderung vor dem „Ancien Pesbytère“, dem Haus, in dem Generalfeldmarschall Gottlieb von Haeseler währen des Ersten Weltkrieges sein Quartier genommen hatte. Dr. Reichert zeichnete in einer kurzen biographischen Darstellung die Persönlichkeit dieses beeindruckenden „Ur-Preußen“ nach, der schon zu Lebzeiten eine Legende war.

Offizieller Schluß- und vielleicht auch Höhepunkt der Exkursion war ein Besuch im Chateau de Cornay, wo wir von der Besitzerfamilie, Monsieur le Général Antoine de Pouilly und seiner Gattin empfangen wurden.

Neben historischen und architektonischen Erläuterungen der Guides ließ es sich der hoch betagte General von Pouilly nicht nehmen, einige Informationen und Anekdoten beizusteuern.

Da Wetter und Uhrzeit eine kleine „Zugabe“ noch zuließen, steuerten die Teilnehmer anschließend noch den unmittelbar nördlich gelegenen, idyllischen Ort St. Juvin an. Hier wurde die höchst beeindruckende Wehrkirche besichtigt, die dem Heiligen Juvinus, dem Patron der Schweinehirten geweiht ist.

Die Guides bedanken sich hiermit nochmals bei der Familie de Pouilly für den freundlichen Empfang auf Schloß Cornay und bei den sehr motivierten und interessierten Teilnehmern für ihr Interesse!



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100 Jahre Maas-Argonnen-Offensive: Amerikanische und deutsche Spuren im Argonner Wald
100 Jahre Maas-Argonnen-Offensive: Amerikanische und deutsche Spuren im Argonner Wald

Exkursion 19.08.2017

Der Wald von Montfaucon und das Schicksal des württembergischen Unteroffiziers Christian Friedrich Gaß

Im Jahr 2016 hatte die Deutsch-Französische Forschungsgesellschaft die Ehre, die Nachfahren des württembergischen Unteroffiziers Christian Friedrich Gaß 100 Jahre nach dessen Tod im Ersten Weltkrieg zu den Orten zu führen, an denen dieser Soldat und Familienvater die letzten Wochen seines Lebens verbracht hat, wo er gefallen ist und wo er bestattet wurde. Es war uns eine große Ehre, an der Aufklärung dieses Schicksals mitzuwirken, denn das Leid, das der Krieg über alle beteiligten Nationen brachte, lässt sich in der Betrachtung des individuellen Schicksals immer besonders intensiv nachvollziehen. Durch diese Exkursion bestand die Möglichkeit, uns zu diesen Orten auf den Spuren der 2. Württembergischen Landwehr-Division im Argonner Wald zu begeben.

Tourprogramm:

  • Begrüßung und kurze Einführung in das Tagesprogramm
  • Vorstellung des Ortes Montfaucon und Besichtigung des Montfaucon American Monument
  • „Preußenweg“ und Lavoire de la Grand´Fontaine
  • Wanderung zum „Bolte-Lager“
  • Befestigungen der „Hagen-Stellung“ am Südrand der Wälder von Véry und Montfaucon
  • Eckhof-Lager
  • Soldatenfriedhof Cheppy


Fachgruppe Westufer der DFFV e.V. / Guide: Serge Tourovsky und Dr. Hagen Reichert

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Der Wald von Montfaucon und das Schicksal des württembergischen Unteroffiziers Christian Friedrich Gaß
Der Wald von Montfaucon und das Schicksal des württembergischen Unteroffiziers Christian Friedrich Gaß

Exkursion 20.05.2017

Der Hartmannsweilerkopf - L´Hartmann / Vieil Armand

Der 956m hohe Hartmannsweilerkopf war wegen seiner strategisch günstigen Lage mit beherrschendem Ausblick in die Oberrhein-Ebene im 1. Weltkrieg erbittert umkämpft. Dieses ehemalige Schlachtfeld auch „Berg des Todes“ oder „Menschenfresser“ genannt, steht seit 1921 unter Denkmalschutz.

Fachgruppe Vogesen der DFFV e.V. / Guide: Thomas Rost & Sigrid Schwamberger



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Der Hartmannsweilerkopf - L´Hartmann / Vieil Armand

Exkursion 18.09.2016

100 Jahre Schlacht von Verdun
Brennpunkte des Ostufers: Schicksalspunkte zwischen Douaumont und Kalte Erde

- Vom Fort Douaumont zur Kalten Erde –
(Panzerturm Ost – Caillette-Wald – I-Werk Nord – I-Räume auf dem Douaumont-Rücken – Abri 320 – Zwischenwerk Thiaumont – P.C.118 und 119 – I-Räume auf dem Kalte Erde–Rücken – Depots – Batteriestellungen – Retranchements – Zwischenwerk Kalte Erde)

Fachgruppe Ostufer der DFFV e.V. / Guide: Stephan Klink



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Schicksalspunkte zwischen Douaumont und Kalte Erde
Schicksalspunkte zwischen Douaumont und Kalte Erde

Exkursion 17.09.2016

100 Jahre Schlacht von Verdun
Brennpunkte des Ostufers: Auf den Spuren des V. Reserve - Korps (General von Gündell)

- Von Bezonvaux nach Fort Vaux –
(Dorf Bezonvaux – Zwischenwerk Bezonvaux – Hardaumont – Kasemattenschlucht – Dorf / Teich Vaux – Vauxtal – I-Werke am Fumin – Fort Vaux)

Fachgruppe Ostufer der DFFV e.V. / Guide: Stephan Klink



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Auf den Spuren des V. Reserve-Korps
Auf den Spuren des V. Reserve-Korps

Exkursion 18.06.2016

Die Höhe Toter Mann - La Crête du Mort-Homme

Zum hundertsten Jahrestag der Verdun-Schlacht ist es uns Dank langjähriger, persönlicher Verbundenheit gelungen, den internationalen Top-Experten für die Kämpfe auf dem Westufer (Höhen Toter Mann und 304), unseren Freund Markus Klauer, für eine Führung zu gewinnen. Der Autor der beiden Standardwerke zu diesen Brennpunkten der Verdunschlacht beging mit uns den Weg der deutschen Truppen von den Ausgangstellungen bis zu den beiden Kuppen der Höhe Toter Mann.

Tourprogramm:

  • Begrüßung und kurze Einführung in das Tagesprogramm
  • Wanderung zum Forges-Wald und Besichtigung der deutschen Ausgangstellungen
  • Abstieg ins Tal des Forges-Baches mit Standort der ehemaligen Rafecourt-Mühle
  • Aufstieg zum Raben-Wald mit Standort des ehemaligen Gallwitz-Tunnels
  • Höhe Toter Mann mit Nord- und Südkuppe


Fachgruppe Westufer der DFFV e.V. / Guide: Serge Tourovsky und Dr. Hagen Reichert

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Die Höhe Toter Mann - La Crête du Mort-Homme
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