Aktivitäten

Rückblicke


Exkursion Fachgruppe Ostufer

Unsere diesjährige militärhistorische Exkursion war als Konzepttour ausgelegt. Am Samstag begingen wir den äußersten linken Flügel der deutschen Verdun-Front 1916 im Bereich Tavannes – La Laufée; am Sonntag den äußersten Punkt des deutschen Angriffs gegen Verdun im Bereich M-Räume Fleury – Filzlaus-Stellung.

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Am Samstag, den 28. September 2019 trafen sich die Teilnehmer der Exkursion am Wetterhäuschen neben dem Memorial de Fleury. Zur Einführung in das Thema konnten wir eine weitere Gruppe der DFFV e.V. unter Leitung von Dr. Reichert begrüßen. So konnten nicht weniger als 40 Teilnehmer an den einleitenden Worten teilnehmen. Hier sind einige – für den Verein – wichtige Anwesende zu erwähnen, was in dieser Form sehr selten ist: Der 1. und 2. Vorsitzende der DFFV, Stephan Klink und Rolf Vogelmann, Pressesprecher und Leiter der Fachgruppe Westufer der DFFV, Dr. Hagen Reichert, Leiter der Fachgruppe St. Mihiel, Timo Gälzer, unser Ehrenmitglied und hauptamtlicher Führer über die Schlachtfelder bei Verdun, Pierre Lenhard sowie der Betreiber der Homepage „Morthomme“, Stefan Schweitzer.

Nach Begrüßung und Einführung begab sich die Gruppe mit Fahrzeugen zum Denkmal der Erschossenen von Tavannes, zum Ausgangspunkt der Exkursion. Die Stationen sollten sein: Tunnel von Tavannes – Pumpwerk Tavannes – Zwischenwerk La Laufée – Batterie von Damloup – I-Raum 780 – Batterie H.

Unter Leitung von Stephan Klink und Rolf Vogelmann wurden die relevanten Punkte begangen und zu den einzelnen Objekten Beschreibungen und Zeugenaussagen vorgetragen. Der Wettergott meinte es an diesem Tag gut mit uns, so das außer einem kurzen Nieselregen am Tavannes-Tunnel die Tour „trocken“ verlief.

Unsere Tour am Sonntag führte uns zum äußersten Punkt zu dem deutschen Truppen in Richtung Verdun vordringen konnten. An diesem Tag war Rolf Vogelmann federführend. Nach einer kurzen Einführung in das Thema abermals am Wetterhäuschen am Memorial de Fleury nahm die Gruppe den Rundweg M-Räume Fleury – Grabanlage Rachel – Filzlaus-Stellung – Dorf Fleury in Angriff. Die Begehung der M-Räume wurde intensiv mit Erklärungen zur Anlage selbst und den dort stattgefundenen Kämpfen durchgeführt. Diesmal holte uns allerdings das Wetter schon kurz nach dem Verlassen der M-Räume ein und sollte bis zum Ende der Tour auch nicht mehr aufhören. Doch für erfahrene DFFVler und Verdungänger ist das Wetter nur eine Nebensache, so daß mitgeführte Schutzbekleidung der Witterung trotzte.

Nach zwei inhaltsstarken Tagen ging für die Fachgruppe Ostufer eine erfolgreiche Session zu Ende, die insbesondere im Vorfeld einiges an Vorbereitungen zu leisten hatte. Der Lob und der Applaus der Teilnehmer spiegelten die erwartete Zufriedenheit wider.



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Exkursion Fachgruppe Ostufer
Exkursion Fachgruppe Ostufer

Bisherige Exkursionen der Fachgruppe Westufer 2019

Nachfolgend die bisherigen Aktivitäten des Jahres 2019:

1) Die erste Exkursion dieses Jahres führte am 4. Mai nach Verdun und in den Argonner Wald mit Vauquois und Montfaucon. Eingeladen hatte die Gemeinschaftspraxis Kinder- und Jugendmedizin ihr gesamtes Team mit families and friends, so dass eine stattliche Gruppe von annähernd 40 Teilnehmern zustande kam.

Vormittags standen Ossuaire und Musée Mémorial auf dem Plan, am Nachmittag die Butte de Vauquois und das Montfaucon American Monument. Abgeschlossen wurde der Abend mit einem gemeinsamen Essen im altbewährten Familienrestaurant “Le Villageois” in Grundviller.

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2) Die zweite Exkursion fand am 21. Mai statt. Dieses Mal handelte es sich um eine Schulexkursion, was bekanntlich seit langen Jahren zum Engagement der DFFV im Sinne der Jugend- und Friedensarbeit gehört. Mit zwei von der Bundeswehr zur Verfügung gestellten Bussen, begleitet von den Lehrern und Jugendoffizieren der Bundeswehr, ging es morgens zunächst zum Ossuaire und ins Fort Douaumont (an diesen Orten wechselten sich die Gruppen ab). Auch unser Ehrenmitglied Pierre Lenhard war parallel als Guide mit einer Gruppe unterwegs.

Am Nachmittag standen Vauquois und der amerikanische und deutsche Friedhof in Romagne-sous-Montfaucon auf dem Programm. Es bleibt zu bemerken, daß es entgegen allen Unkenrufen immer wieder gelingt, auch die junge Generation für dieses Thema zu gewinnen und Interesse zu wecken.

Ein besonderer Höhepunkt dieser Tour sollte nicht vergessen werden: nach der Besichtigung der Highlights des Ostufers wurden die Teilnehmer im Hotel de Ville von der Beauftragten des Stadtrates von Verdun für die deutsch-französische Zusammenarbeit, Mme Nelly Dulcy und der Protokollchefin des Rathauses, Mme Sonia Roeusseau aufs herzlichste begrüßt und in den Ehrensaal des Hotel de Ville eingeladen. Diese für uns sehr erfreulichen Kontakte zur Stadtverwaltung von Verdun und sogar zum Bürgermeister persönlich haben wir unserem Engagement bei den Jubiläumsfeierlichkeiten 2018 (Les Éparges, Verdun) zu verdanken, daher sei an dieser Stelle allen die mitgewirkt haben nochmals ausdrücklich für ihr Engagement gedankt!

Die Schule hat über diese Exkursion einen eigenen Bericht erstellt, den Link dazu finden Sie hier: http://www.paul-weber-schule.de/index.php/8-aktuelles/89-exkursion-der-s-fos-oberstufe-nach-verdun 

3) Die dritte Exkursion des Jahres 2019 war am 30. Mai eine “Tour on demand” für einen saarländischen Kommunalpolitiker, der sein historisches Interesse dadurch unter Beweis stellte, daß er amläßlich eines runden Geburtstages Familie und Freunde zu einer geführten Verdun-Tour einlud. Wiederum standen Ossuaire, Mémorial, Vauquois und Montfaucon auf dem Programm, der kulinarische Ausklang fand diesmal in der uns allen bekannten Argonn´Auberge statt.

Sowohl beide der Schulexkursion als auch bei dieser Tour ließ es sich unser Ehrenmitglied Serge Tourovsky nicht nehmen, die Teilnehmer in Vauquois zu begrüßen. Bei dieser Tour war es erfreulicherweise seit längerer Zeit mal wieder möglich, auch die unterirdischen Anlagen von Vauquois zu besichtigen. Die Führung übernahm der Vorsitzende der Association des Amis de Vauquois, Mr Serge Thierion, persönlich, was die Gelegenheit bot, die persönlichen Kontakte der DFFV zur Association des Amis de Vauquois positiv zu erneuern.

4) Die vierte und letzte Exkursion der Fachgruppe Westufer im Jahr 2019 fand am 28. September statt (Guide: Fachgruppenleiter Dr. Hagen Reichert). Gäste waren dieses mal eine Gruppe ehemaliger und Reserve-Offiziere und ihre Angehörigen. Nach einem frühmorgendlichen Start in Homburg war das Musée Memorial die erste Station. Dort waren bereits die Teilnehmer der wissenschaftlichen Ostufer-Exkursion unter Leitung unseres Vereinspräsidenten und Leiters der Fachgruppe Ostufer, Stephan Klink, versammelt. Nachdem man der sehr informativen und detailreichen Einführung Stephans gelauscht hatte, trennten sich dann die Wege der beiden Gruppen. Nächste Station war das Ossuaire de Douaumont, das nebst dem davor liegenden Cimetière von Fleury-devant-Douaumont ausführlich erklärt wurde. Zweiter Punkt des Vormittags war die Besichtigung des Forts Douaumont, wo sich einer der Teilnehmer, Oberst d.R. Michael Germann, als ausgewiesener Experte entpuppte. Nach einer Mittagspause in der Innenstadt ging es dann auf das Westufer, wo die ober- und unter Besichtigung der Butte de Vauquois anstand. Hier sind durch die Arbeit der Association de Vauquois in den vergangenen Jahren weitere, hochinteressante Positionen freigelegt worden, zu nennen sind vor allem die Minenwerfer-Stellung auf der deutschen Seite und die Öffnung bisher nicht zugänglicher Stollengalerien. Letzte Station war dann die berühmte Butte de Montfaucon mit ihrem Schauinsland, dem American Monument. Ihren gemütlichen Abschluss fand die Tour im Familiengasthof „Le Villageois“ in Grundviller.

5) Nach der von unseren französischen Freunden sehr geschätzten Beteiligung der DFFV an den Feierlichkeiten des Jahres 2018 erreichte uns auch dieses Jahr die Einladung des Bürgermeisters von Verdun, Monsieur Samuel Hazard. Ansprechpartnerin vor Ort war wie immer die uns freundschaftlich verbundene Madame Nelly Dulcy, Abgeordnete des Magistrat de Verdun. An der Gedenkfeier vor dem Ossuaire nahm neben Dr. Hagen Reichert und Michaela Reichert auch Timo Gölzer mit einer britischen Gruppe teil, deren Führung er an diesem Wochenende übernommen hatte. Besonderen Eindruck auf uns deutsche Teilnehmer der Gedenkfeier machte, daß an diesem Abend vor angetretenen Einheiten der Armee, der Gendarmerie und des Déminage-Corps die französische Militärkapelle zuerst (!) die deutsche Nationalhymne, danach erst die Marseillaise anstimmte. Weitere Kontakte wurden an diesem Abend geknüpft, so unter anderem zum Inhaber des Hotels „Les Jardins du Mess“ (ehemaliges Offizierscasino der Garnison Verdun), Monsieur Marc Zuccolin, der es sich nicht nehmen ließ, uns nach der Zeremonie sein phantastisch renoviertes Haus zu zeigen und uns auf ein Gläschen Champagner einzuladen: MERCI!



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Bisherige Exkursionen der Fachgruppe Westufer 2019
Bisherige Exkursionen der Fachgruppe Westufer 2019

Exkursion 06./07.04.2019

Exkursion der Fachgruppe St. Mihiel

Treffpunkt und Ausgangspunkt für den 6. April 2019 war der sehr exponiert liegende Ort Hattonchatel. Nach Begrüßung der Teilnehmer durch den 1. Vorsitzenden der DFFV e.V. führte unser Fachgruppen- und Exkursionsleiter Timo Gälzer in die Thematik des Frontbogens von St. Mihiel, insbesondere in den Ablauf der kommenden beiden Tage, ein.

Die anschließende Begehung des Ortes Hattonchatel erfolgte zu Fuß, da alle Sehenswürdigkeiten in wenigen Schritten zu erreichen waren. Die Kirche, das Rathaus sowie das sehr ansehnliche Schloß bildeten die Anlaufpunkte. Übertrumpft wurde der Besuch immer wieder durch die grandiose Aussicht, welche sich den Teilnehmer an den verschiedensten Punkten bot.

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Anschließend erfolgte die Fahrt über den direkt zum Ort führenden Tranchee de Calonne. Am Rande dieser schnurgerade, die Landschaft durchziehenden Straße hielten wir an verschiedenen besonderen Örtlichkeiten. Timo erläuterte vor Ort die Besonderheiten. U.a. besuchten wir einen deutschen Gedenkstein, eine ehemaligen Feldbahnhof, eine betonierten Gefechtsstand, die ehemaligen deutschen Ausgangsstellungen an denen Zitate von Ernst Jünger verlesen wurden, der in diesem Bereich eingesetzt war; einen ehemaligen deutschen Friedhof sowie die Gedenkstätte des während der Kämpfe im September 1914 im Bereich des Tranchee de Calonne gefallenen französischen Schriftstellers Alain Fournier.

Zum Abschluß des Tagesprogramms besuchten wir einen ehemaligen deutschen Sanitätsstollen oberhalb der Ortschaft Herbeuville sowie den deutschen Soldatenfriedhof Vièville.

Nach einem fahrzeuglastigen Samstag erwartete die Gruppe am Sonntag ein kompletter „Geländetag“. Treffpunkt war die Ortschaft Varneville. Oberhalb der Ortschaft befindet sich die bewaldete Anhöhe „Le Mont“, die von den Deutschen während fast der gesamten Dauer des Krieges besetzt und entsprechend befestigt worden war. Zu Beginn des Marsches erreichten wir eine sehr anschauliche deutsche Geschützkasematte, die ihre Ausrichtung nach Fort Liouville hatte. Je höher die der Berg erklommen wurde, desto deutlicher wurde die ehemalige wichtige strategische Lage des Höhenkamms. Die Aussicht erlaubte in alle Himmelsrichtungen einen weiten Blick in die Landschaft und bildete somit eine beherrschende Bastion und eine Barriere eventuell angreifende Feinde bzw. Bewegungen aller Art. Markantester Blickpunkt war der zum Greifen nahe liegende Höhenzug Montsec mit seinem imposanten amerikanischen Denkmal.

Den vorderen Bereich des Höhenzuges bildeten ausgebauten Stellungen sowie Bunker und Unterstände; den hinteren Bereich beherrschten ehemalige große Truppenlager, deren typischen Spuren auch in der heutigen Zeit noch sichtbar waren.

Erschöpft aber voller Wissen fanden sich die Teilnehmer am späten Nachmittag am Ausgangspunkt in Varneville wieder ein. Das Fazit der Tour war durchweg positiv, da wir diesmal zu den fundierten Ausführungen und Geländekenntnissen unseres Teamleiters Timo Gälzer auch weitere sehr speziell geführte Diskussionen zur Thematik durchführen konnten.



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Rückblick auf die Exkursion der Fachgruppe St. Mihiel
Rückblick auf die Exkursion der Fachgruppe St. Mihiel

Exkursion 10./11.11.2018

Gedenkfeier Les Eparges / Verdun

100 Jahre Waffenstillstand – 11.November 2018

Einhundert Jahre ist es nun her, dass der Waffenstillstand am 11.November 1918 um 11.00 Uhr ein über vierjähriges Gemetzel und Blutvergiessen in Europa, die Ursache für millionenfaches Leid auf den Schlachtfeldern und in der Heimat der eingesetzten Soldaten, beendete.

Grund genug, das in würdevollem Rahmen zu feiern.
Für uns als DFFV eV war es eine besondere Ehre, bei diesen Veranstaltungen mitwirken zu können.

So hatten wir durch Vermittlung unseres Freundes Serge Tourovsky schon am Vorabend, am Samstag, 10.November, die gerne genutzte Gelegenheit, auf Einladung von Madame Pierson (der Vorsitzenden der Association L´Eparges) an der dortigen Gedenkveranstaltung teilzunehmen.

Wir - das heisst 16 (!) Mitglieder der DFFV – trafen uns um 19.00 Uhr in Les Eparges, wo gegen 20.00 Uhr die Flamme vom Grab des unbekannten Soldaten eintraf. Nach dem Entzünden der Fackeln zogen mehrere hundert Teilnehmer im Fackelmarsch zum entsprechend geschmückten und illuminierten Friedhof „Le Trottoir“, ca 1,5 km von Les Eparges entfernt.

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Bei der dortigen Zeremonie waren neben der die Gefallenen beider Seiten ehrenden Ansprachen besonders die (trotz widriger Witterungsbedingungen) von Myriam Lebon in ihrem glockenreinen Sopran vorgetragenen Nationalhymnen beider Völker beeindruckend.

Nach Rückkehr in Les Eparges nahmen wir in der dortigen Kirche St.Martin (die übrigens in einer Seitenkapelle über eine beachtliche Sammlung von Gedenktafeln verfügt) an einem Konzert des Landolfi-Quartetts (Saarbrücken) sowie des Violonisten Walter Glössner teil.

Zu Gehör gebracht wurden Werke von Debussy und Mozart, umrahmt von Wortvorträgen. Diese wurden gestaltet von Mitgliedern der „Horizons 14-18“ und der „DSM 1918“ (beides Reenactment-Gruppen der beiden Nationen) sowie natürlich unserem Freund Dr. Hagen Reichert.

Der Vortrag eines deutschen Gedichts über die Combres-Höhe (aus einem Feldpostbrief stammend), das im Anschluss ins Französische übersetzt wurde, war hierbei ebenso bewegend wie der Feldpostbrief eines jungen französischen Soldaten, der ebenso in beiden Sprachen vorgetragen wurde.

Nicht unerwähnt bleiben darf in diesem Zusammenhang auch die flammende Europarede von Staatssekretär Roland Theis, der in eindrücklicher Weise die friedensstiftende Bedeutung des „europäischen Gedankens“ deutlich machte.

Der anschliessende Ausklang bei „vin chaud“ im Festsaal von Les Eparges war geprägt von einer Vielzahl guter Gespräche über alle Ländergrenzen und Sprachbarrieren hinweg, einer freundschaftlichen Atmosphäre, umrahmt von der Fotoausstellung „Les Eparges während des Krieges“, und der Idee, dass DFFV eV und Association L´Epages in der Zukunft häufigeren Austausch treiben sollten.

Der Sonntag, 11.November 2018 begann um 9.00 Uhr mit einer Gedenkfeier am Fort Douaumont, dem sich um 10.30 Uhr ein Festgottesdienst in der Kathedrale von Verdun anschloss.
Diesen zelebrierte der Bischof von Verdun unter Einbindung all seiner Chorherren, umrahmt von sehr bewegenden Orgelklängen und Chorgesang.
Die Kathedrale war hierbei bis auf den letzten Platz gefüllt (unter anderem von 10 Mitgliedern unseres Vereins  ). Im Anschluss erfolgte unter dem Geläut aller Glocken des Maasgebiets zur Feier des Waffenstillstandes die Zusammenkunft am Siegesdenkmal in Verdun, von wo die Flamme vom „Grab des unbekannten Soldaten“ zum bekannten „Monument aux morts et aux enfants de Verdun“ getragen wurde.

Dort hatte sich eine grosse Zahl von militärischen und zivilen Würdenträgern unter grosser Anteilnahme der Bevölkerung versammelt (der Platz selbst, die Maasbrücke, sowie die beiden Uferpomenaden waren so voll, dass ein Umfallen schlicht unmöglich gewesen wäre).

Auch gelegentliche, teils heftige, Regengüsse konnten die grosse Zahl von Menschen nicht davon abhalten den Klängen der angetretenen Musikzüge sowie den Ansprachen, ja, den flammenden Friedensappellen der Redner aus regionaler und überregionaler Politik zu zuhören.

Im Anschluss wurden im Rahmen der Feierlichkeit zwanzig Kränze niedergelegt, darunter auch durch eine Delegation von 4 Mitgliedern der DFFV eV (wir waren durch die Stadt Verdun im Vorfeld ausdrücklich hierum gebeten worden – eine Bitte, der wir selbstverständlich gerne nachkamen ! ).
Unser Bukett liegt übrigens unmittelbar neben dem Kranz der „Ceux de Verdun“, ein besserer Platz hätte sich schwerlich finden lassen.

Im Anschluss an diese Feier erfolgte ein gemeinsamer Marsch der geladenen Gäste (wozu auch wir gehörten) zu einem Empfang in der Mairie von Verdun.

Das abendliche deutsch-französische Konzert in der Kathedrale von Verdun, anlässlich dessen das Requiem von Mozart sowie das Requiem von Saint-Saens zu Gehör gebracht wurden, stellte einen ebenso vielbeachteten (Übertragung auf ARTE) wie würdigen Abschluss dieses Gedenkwochenendes dar.



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Rückblick auf die Gedenkfeier Les Eparges / Verdun
Rückblick auf die Gedenkfeier Les Eparges / Verdun

Exkursion 08.09.2018

100 Jahre Maas-Argonnen-Offensive: Amerikanische und deutsche Spuren im Argonner Wald

Den 100. Jahrestag der Maas-Argonnen-Offensive von 1918 nahm die Fachgruppe Westufer der DFFV zum Anlass, diesem Ereignis mit einer „tri-national“ geführten Exkursion zu gedenken. Unter Leitung der Guides Dr. Hagen Reichert (D), Trent Fox (USA) und Serge Tourovsky (F) folgten die Teilnehmer den Spuren dieser Großoffensive von den Ausgangsstellungen bei Avocourt aus in die nördlichen Argonnen.

Nach Begrüßung der Teilnehmer in der Kirche von Avocourt und einer thematischen Einführung ging es zunächst nach Cheppy zum Missouri-Kansas-Monument. Hier steuerte Trent Fox höchst interessante Details zum Schicksal des im Zweiten Weltkrieg berühmt gewordenen George Patton bei, der am 26. September 1918 in der unmittelbaren Umgebung des Denkmals schwer verwundet wurde.

Nächste Station war das eindrucksvolle Pennsylvania Monument in Varennes, das den Gefallenen der „Iron Division“ gewidmet ist. Am gleichen Ort, nur wenige Meter von diesem Denkmal entfernt, war 1791 die Festnahme des französischen Königs Louis XIV. und seiner Familie erfolgt, woran Dr. Reichert an Ort und Stelle im Bereich des Tour d´Horlogue erinnerte.

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Sodann setzte sich die Karawane in Richtung Châtel-Chéhéry in Bewegung. Hier erläuterte Trent Fox die in Amerika berühmten Heldentaten des Sergeant Alvin York. Dr. Reichert beleuchtete ein Schicksal der deutschen Seite, in Erinnerung an den in diesem Gefecht gefallenen württembergischen Leutnant Fritz Endriß.

Nach einer Mittagspause bei schönstem Spätsommerwetter an einer Station des Alvin-York-Trails wurde dann die von den Deutschen „Schöne Aussicht“ genannte Höhe 180 bei Cornay (La Croix de Bayle) angesteuert, wo man von hoher Warte das Schlachtfeld im Aire-Tal und benachbarte Brennpunkte, wie den Montrebeau und die Butte de Montfaucon betrachten konnte.

Im Ort Montfaucon versammelte man sich nach dieser kleinen Wanderung vor dem „Ancien Pesbytère“, dem Haus, in dem Generalfeldmarschall Gottlieb von Haeseler währen des Ersten Weltkrieges sein Quartier genommen hatte. Dr. Reichert zeichnete in einer kurzen biographischen Darstellung die Persönlichkeit dieses beeindruckenden „Ur-Preußen“ nach, der schon zu Lebzeiten eine Legende war.

Offizieller Schluß- und vielleicht auch Höhepunkt der Exkursion war ein Besuch im Chateau de Cornay, wo wir von der Besitzerfamilie, Monsieur le Général Antoine de Pouilly und seiner Gattin empfangen wurden.

Neben historischen und architektonischen Erläuterungen der Guides ließ es sich der hoch betagte General von Pouilly nicht nehmen, einige Informationen und Anekdoten beizusteuern.

Da Wetter und Uhrzeit eine kleine „Zugabe“ noch zuließen, steuerten die Teilnehmer anschließend noch den unmittelbar nördlich gelegenen, idyllischen Ort St. Juvin an. Hier wurde die höchst beeindruckende Wehrkirche besichtigt, die dem Heiligen Juvinus, dem Patron der Schweinehirten geweiht ist.

Die Guides bedanken sich hiermit nochmals bei der Familie de Pouilly für den freundlichen Empfang auf Schloß Cornay und bei den sehr motivierten und interessierten Teilnehmern für ihr Interesse!



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100 Jahre Maas-Argonnen-Offensive: Amerikanische und deutsche Spuren im Argonner Wald
100 Jahre Maas-Argonnen-Offensive: Amerikanische und deutsche Spuren im Argonner Wald

Exkursion 19.08.2017

Der Wald von Montfaucon und das Schicksal des württembergischen Unteroffiziers Christian Friedrich Gaß

Im Jahr 2016 hatte die Deutsch-Französische Forschungsgesellschaft die Ehre, die Nachfahren des württembergischen Unteroffiziers Christian Friedrich Gaß 100 Jahre nach dessen Tod im Ersten Weltkrieg zu den Orten zu führen, an denen dieser Soldat und Familienvater die letzten Wochen seines Lebens verbracht hat, wo er gefallen ist und wo er bestattet wurde. Es war uns eine große Ehre, an der Aufklärung dieses Schicksals mitzuwirken, denn das Leid, das der Krieg über alle beteiligten Nationen brachte, lässt sich in der Betrachtung des individuellen Schicksals immer besonders intensiv nachvollziehen. Durch diese Exkursion bestand die Möglichkeit, uns zu diesen Orten auf den Spuren der 2. Württembergischen Landwehr-Division im Argonner Wald zu begeben.

Tourprogramm:

  • Begrüßung und kurze Einführung in das Tagesprogramm
  • Vorstellung des Ortes Montfaucon und Besichtigung des Montfaucon American Monument
  • „Preußenweg“ und Lavoire de la Grand´Fontaine
  • Wanderung zum „Bolte-Lager“
  • Befestigungen der „Hagen-Stellung“ am Südrand der Wälder von Véry und Montfaucon
  • Eckhof-Lager
  • Soldatenfriedhof Cheppy


Fachgruppe Westufer der DFFV e.V. / Guide: Serge Tourovsky und Dr. Hagen Reichert

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Der Wald von Montfaucon und das Schicksal des württembergischen Unteroffiziers Christian Friedrich Gaß
Der Wald von Montfaucon und das Schicksal des württembergischen Unteroffiziers Christian Friedrich Gaß

Exkursion 20.05.2017

Der Hartmannsweilerkopf - L´Hartmann / Vieil Armand

Der 956m hohe Hartmannsweilerkopf war wegen seiner strategisch günstigen Lage mit beherrschendem Ausblick in die Oberrhein-Ebene im 1. Weltkrieg erbittert umkämpft. Dieses ehemalige Schlachtfeld auch „Berg des Todes“ oder „Menschenfresser“ genannt, steht seit 1921 unter Denkmalschutz.

Fachgruppe Vogesen der DFFV e.V. / Guide: Thomas Rost & Sigrid Schwamberger



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Der Hartmannsweilerkopf - L´Hartmann / Vieil Armand

Exkursion 18.09.2016

100 Jahre Schlacht von Verdun
Brennpunkte des Ostufers: Schicksalspunkte zwischen Douaumont und Kalte Erde

- Vom Fort Douaumont zur Kalten Erde –
(Panzerturm Ost – Caillette-Wald – I-Werk Nord – I-Räume auf dem Douaumont-Rücken – Abri 320 – Zwischenwerk Thiaumont – P.C.118 und 119 – I-Räume auf dem Kalte Erde–Rücken – Depots – Batteriestellungen – Retranchements – Zwischenwerk Kalte Erde)

Fachgruppe Ostufer der DFFV e.V. / Guide: Stephan Klink



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Schicksalspunkte zwischen Douaumont und Kalte Erde
Schicksalspunkte zwischen Douaumont und Kalte Erde

Exkursion 17.09.2016

100 Jahre Schlacht von Verdun
Brennpunkte des Ostufers: Auf den Spuren des V. Reserve - Korps (General von Gündell)

- Von Bezonvaux nach Fort Vaux –
(Dorf Bezonvaux – Zwischenwerk Bezonvaux – Hardaumont – Kasemattenschlucht – Dorf / Teich Vaux – Vauxtal – I-Werke am Fumin – Fort Vaux)

Fachgruppe Ostufer der DFFV e.V. / Guide: Stephan Klink



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Auf den Spuren des V. Reserve-Korps
Auf den Spuren des V. Reserve-Korps

Exkursion 18.06.2016

Die Höhe Toter Mann - La Crête du Mort-Homme

Zum hundertsten Jahrestag der Verdun-Schlacht ist es uns Dank langjähriger, persönlicher Verbundenheit gelungen, den internationalen Top-Experten für die Kämpfe auf dem Westufer (Höhen Toter Mann und 304), unseren Freund Markus Klauer, für eine Führung zu gewinnen. Der Autor der beiden Standardwerke zu diesen Brennpunkten der Verdunschlacht beging mit uns den Weg der deutschen Truppen von den Ausgangstellungen bis zu den beiden Kuppen der Höhe Toter Mann.

Tourprogramm:

  • Begrüßung und kurze Einführung in das Tagesprogramm
  • Wanderung zum Forges-Wald und Besichtigung der deutschen Ausgangstellungen
  • Abstieg ins Tal des Forges-Baches mit Standort der ehemaligen Rafecourt-Mühle
  • Aufstieg zum Raben-Wald mit Standort des ehemaligen Gallwitz-Tunnels
  • Höhe Toter Mann mit Nord- und Südkuppe


Fachgruppe Westufer der DFFV e.V. / Guide: Serge Tourovsky und Dr. Hagen Reichert

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Die Höhe Toter Mann - La Crête du Mort-Homme
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