Die Schlacht um Verdun

Forschung


Einige Mitglieder haben durch ihr jahrelanges Interesse an der Thematik Verdun ein Forschungspotential in die verschiedenste Fachbereiche der Historie und der Gegenwart der vergangenen Schlacht gelegt. Die Gebiete sind weit gestreut und beinhalten nicht nur die Recherche vor Ort, sondern auch den inhaltlichen Austausch mit anderen Interessierten und vor allem die Arbeit in Archiven und ähnlichen Institutionen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden gerne an die anderen Vereinsmitglieder weitergegeben bzw. werden in irgendeiner Form publiziert und einer breiten Interessengemeinschaft zur Verfügung gestellt bzw. vermittelt.

Nur einige Stichpunkte sollen diesbezüglich genannt werden. Wir forschen in folgenden Themen-Schwerpunkten: Gefallenenforschung, Einsatz von Einheiten, personenbezogene Ermittlungen, Geländebegebenheiten, Einsatz von Munition und Waffen, Festungskunde, Bauten und deren Bauweise aller Art auf dem ehemaligen Kampffeld, der ehemalige deutsche Rückraum mit seinen baulichen Resten aus Kriegstagen. Die Dokumentation der einzelnen Punkte ergeben ein umfassendes Darstellungsbild der Schlacht und bietet in jedem Bereich einen kleinen Baustein im Gesamtkomplex des Themenbereichs Verdun.

Tod eines Krankenträgers
von Timo Gälzer

„In Verdun haben die Verwundeten am meisten gelitten und zusammen mit ihnen die Krankenträger, welche sie transportierten. Einige der Träger tragen sie von der Front bis zu unserem Posten (1 ½ Kilometer), andere nehmen sie mit um sie nach Fleury zu bringen, und nachdem sie dort angekommen sind, haben die Verwundeten noch einen Weg von zwei Kilometern mit einer Trage vor sich...“

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Die Entwicklung der deutschen Flakwaffe unter Berücksichtigung ihrer Verwendung in der Schlacht von Verdun
von Stephan Klink

Noch bei Beginn des deutschen Angriffs auf Verdun, im Februar 1916, steckte die deutsche Flak-Waffe noch in den Kinderschuhen. Erst mit zunehmender gegnerischer Luftbewegung sowie deren Nutzung und Bedeutung, insbesondere in der Beobachtung und Aufklärung, wurde die Organisation einer Flugabwehr immer deutlicher und notwendiger.

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Ein interessantes Zahlenspiel zum Weltkrieg 1914-1918
Die Gesamtfriedenstärke der deutschen Armee betrug rund 798.500 Köpfe.

Es bestanden folgende Formationen: 669 Infanterie-Bataillone; 550 Kavallerie-Eskadronen; 633 Feldartillerie-Batterien; 198 Fußartillerie-Batterien; 44 Pionier-Bataillone; 31 Train-Bataillone und 31 Verkehrs-Bataillone. Im August 1914 bestand die deutsche Armee aus 3.820.000 Soldaten. Zu Beginn des Krieges betrug die Heeresstärke der Mittelmächte rund 6.000.000 Mann, die der deutschen Gegner rund 10.000.000 Mann.

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Walter Höhndorf
Pour le mérite – Flieger – Heldentaten und Erlebnisse unserer Kriegsflieger

Sommernachmittag. Der Himmel sieht mit den ungleichmäßigen dichten und seltsam gezackten Schäfchenwolken aus wie ein zerrissenes Gewebe. Die Sonne läuft, Verstecken spielend, bald im Wolkenschatten, bald blendet sie mit stechenden Strahlen aus Himmelsbläue. Üppig aufgewuchert ist um die Batteriestellung das Gras in kräftigen Büschlein und die Wiese weithin bunt gewirkt von den überreich gesäten weißen, roten und gelben Blumeköpfen. Von der bewegten Luft hergetragen, rollt der Kanonendonner und surrt das Brausen der Geschosse durch die Luft.

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Soldatenfriedhöfe um Verdun von Stephan Klink / J.R.

Wo zieht man die Grenze? Welche territorialen Teile gehören noch zur deutsch benannten „Operation Gericht“? Hier machen es wir uns einfach und beziehen uns auf die aktuellen politischen Departementgrenzen, somit ist zugleich der „Keil von St. Mihiel“ mit erwähnt.

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Das Infanterie-Regiment 105 am Dorf Douaumont von Stephan Klink

Auf tragische Weise ist das sächsische Infanterie-Regiment Nr. 105 mit den Kämpfen um das Dorf Douaumont verbunden. Am Ende des nur wenige Tage dauernden Einsatzes, vom 26. Februar bis 3. März 1916, hatte das Regiment fast 1.200 Mann an Toten, Verwundeten und Vermißten zu beklagen - somit also fast 40 % seines Bestandes.

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Munitionsfunde - Zeugen eines technisierten Krieges (Blindgänger) von Jens Farschtschiyan

Der US-Diplomat und Historiker George F. Kennan nannte ihn die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“; der 1. Weltkrieg beendete nicht nur die Herrschaft mehrerer Weltreiche, er läutete auch das Ende der Kriegführung, wie man sie bisher kannte und praktizierte, ein.

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Der "Grenadierweg" an der Vaux-Kreuz-Höhe von Stephan Klink

Der Grenadierweg bzw. -Graben war einer der zahlreichen Gräben nahe der strategisch wichtigen Vaux-Kreuz-Höhe, südwestlich der zerstörten Ortschaft Ornes. Insbesondere ab dem Frühjahr 1917 entbrannten heftige Kämpfe um dieser Höhe.

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Jacob Wolff - Kampfflieger und Fabrikant jüdischer Herkunft von Stephan Klink

Jacob Wolff, ein unbedeutender Name in einem großen Krieg, vor allem in einer Schlacht, wie der bei Verdun. Allerdings ist dieser Name, seine Person und sein militärischer Werdegang mit einigen Bemerkungen und Kuriositäten behaftet, die nicht nur mit seinem Einsatz als Kampfflieger, insbesondere bei Verdun, zu tun hatten.

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Die neun „erloschenen“ Dörfer um Verdun von J.R.

Während der Schlacht um Verdun wurden viele Ortschaften schwer in Mitleidenschaft gezogen, nicht wenige von ihnen gänzlich zerstört. Nach dem Kriege wurde die Wiederbesiedlung von neun Orten, hauptsächlich aufgrund der Munitionsverseuchung, untersagt, sie bilden die „Villages detruit“.

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